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09th of October 2014

Vor gut 20 Jahren hat die Erfolgsgeschichte von Europlac mit der Übernahme eines Möbelherstellers in Topolcany (Slowakei) durch die Röhr GmbH, Tettnang, begonnen. Ein altes Fabrikgebäude mit noch älterem Maschinenpark aber erfahrenen Mitarbeitern war der Status quo im Mai 1994. Im Oktober 2014 ist das Unternehmen nicht wiederzuerkennen. Der alte Gebäudeteil wurde von Grund auf saniert, eine Vielzahl neuer Hallen errichtet und ein Großteil der Anlagen ist nicht älter als fünf Jahre. Im Januar 2015 wird die dritte Linie zur Herstellung furnierter Platten installiert. Am 17. Oktober wird aber erst einmal das Erreichte gefeiert; mit den 150 Mitarbeitern und ihren Familien sowie Gästen aus Wirtschaft und Politik.

Gezählt hat Josef Röhr die Fahrten zwischen dem Heimatort aus Tettnang am Bodensee nach Topolcany in der Slowakei nicht aber mehrere Autoleben hat die Strecke von rund 800 km wohl schon gekostet. Als Interplac Slovakia spol. sro. hat es damals mit 30 Mitarbeitern begonnen, 2002 wurde das Unternehmen in Europlac spol s.r.o. unbenannt, heute sind im Unternehmen 150 Mitarbeiter beschäftigt. Europlac ist genauso wie die Vertriebsgesellschaft Röhr GmbH in Tettnang eine 100%ige Tochter der Röhr Holding Gesellschaft mbH mit Sitz in Tettnang. Letztere werden beide von Josef Röhr und seinem Sohn Reinhold als Geschäftsführer geleitet, Geschäftsführerin von Europlac ist seit vielen Jahren schon Andrea Bangová.
 
Genauso wie viele andere leitende Mitarbeiter spricht sie Deutsch. Zum einen erleichtert das die Kommunikation mit der deutschen Leitung, zum anderen kommen viele Kunden aus Westeuropa und vor allem dem deutschsprachigen Raum. Der osteuropäische Markt ist allerdings zuletzt stärker gewachsen, betont Reinhold Röhr, der inzwischen einen Großteil des operativen Geschäfts im Familienunternehmen verantwortet. Investitionen und Strategieplanung werden aber nach wie vor von Vater und Sohn gemeinsam entschieden. Reinhold Röhrs Sohn Alessio ist mit 11 Jahren noch etwas jung dafür, sollte er sich aber je für das Unternehmen entscheiden, dann sehen, Stand heute, die Chancen gut eine prosperierende Firma und einen der führenden Furnierplattenhersteller Europas zu übernehmen. Aber der Reihe nach.
 
Die frühen Jahre 1996 bis 2006
 
Die Begeisterung für Technik, das Gespür für die richtige Gelegenheit und ein gesunder Geschäftssinn. Das zeichnet Josef und Reinhold Röhr aus. Gemeinsam hatten sie über viele Jahre den Vertrieb für furnierte Platten für den italienischen Hersteller Interplac außerhalb Italiens aufgebaut. Die Vereinbarung dauerte fort auch mit Aufbau der eigenen Fertigung der Röhrs in der Slowakei. Die Italiener lieferten die Standardplatten, das Volumen, die Schwaben die Spezialitäten wie Birke Multiplex und Brandschutzplatten („Fireplac“). Realisiert wurde das alles zunächst auf einer 1998 erworbenen 1,25 × 2,25 m großen Kurztaktpresse von Italpresse (Linie 1). Die Beleimung (PVAc) erfolgte automatisch, aufgelegt wurde händisch, geschliffen wurde auf einer DMC Schleifanlage (ab 2003 neue Costa-Anlage mit sechs Schleifköpfen), die Furnierverarbeitung erfolgte mit zwei Monguzzi Furnierscheren. Nachdem anfangs noch mit Faden verleimt wurde, stellten die Röhrs relativ bald auf Fugenverleimung (Fisher und Rückle) um.
 
Wichtig war den Schwaben von vornherein, die Wünsche der Kunden möglichst umfassend zu bedienen und nicht „nur“ furnierte Platten, sondern auch Möbelhalb und Fertigteile anzubieten. Das Know-how bei den Mitarbeitern des ehemaligen Möbelherstellers war dazu bereits vorhanden. An Technik wurde um das Jahr 2000 eine WeekeCNC angeschafft, zudem eine Holz Her Kantenanlage und einen Torwegge Doppelendprofiler. 2004 ging man noch einen Schritt weiter und installierte eine eigene UV Lackierstraße (Hymmen).
 
Längs reichte da der Platz schon nicht mehr aus und auf dem insgesamt rund 25000 m2 großen Firmengelände wurden 2001 (Halle 4, Plattenlager) und 2006 (Halle 5, Fügerei, 3000 m2) weitere Hallen errichtet. Zur Schulung von Kunden wie der eigenen Außendienstarbeiter wurde bereits in den frühen 2000er Jahren ein eigenes Ausstellungs und Schulungszentrum aufgebaut. 2006 beschäftigte das Unternehmen 60 Mitarbeiter und damit doppelt so viele wie zu Beginn, zwölf Jahre zuvor.
 
Wachstum und Vielfalt 2006 bis 2012
 
Die Röhrs hatten sich nicht unbedingt die wirtschaftlich besten Jahre für den Aufbau des eigenen Werkes ausgesucht. Für den Einheitsboom in Deutschland kamen sie zu spät, konnten dann aber von einem Aufblühen des osteuropäischen Marktes nach dem Jahrhunderwechsel profitieren. Allerdings nicht sehr lange, denn mit dem Platzen der Immobilienblase in den USA im Jahr 2007 zerfielen auch manche Träume in Osteuropa. Umso wichtiger wurde es, schnell und zuverlässig zu liefern und auch in Kleinmengen Kundenwünsche zu erfüllen und selber neue Produkte zu entwickeln.
 
2006 wurde die bis heute erfolgreiche „Fünf Sterne Platte“ auf den Markt gebracht die Idee dazu wurde gemeinsam mit dem Handel entwickelt. Die fünf Sterne stehen für fünf Qualitätsmerkmale: Verwendung formaldehydarmen Leims, hochwertige Spanplatte ausschließlich aus Nadelfrischholz, Deckstärke ab 0,6 mm, mindestens B Qualität für die Blindseite, je zwei Garantieplatten identisch, mindestens vier passen in Folge zusammen (heute passen je nach Holzart bis zu 20 Platten im Bild zusammen). Später (2009) wurde eine weitere Variante, „Fünf Sterne Plus“, entwickelt, mit zwei A Seiten und somit sehr variabel einsetzbar.
 
2007 folgte „Vitro Wood“, ein hinterleuchtbarer Design Werkstoff zusammengesetzt aus einem hochwertigen Furnierdeck und einer Acrylplatte.
 
Wichtig war schon immer der Bereich der Brandschutzplatten. Mit den furnierten „Fireplac“ und den „Fipro“-Rohplatten (auf Basis von Vermiculit) hatte Europlac zwei A2 Produkte mit verbundgeprüfter Oberfläche im Programm und stellte sie dem Handel u. a. beim ersten „Brandschutztag“ des Unternehmens im Mai 2007 vor. Seit 2011 bietet Europlac auch eine schwer entflammbare (B1) furnierte Spanplatten an.
 
Die wachsende Produktpalette und der immer hohe Anspruch an Qualität führten dazu, dass Europlac vor allem auch in Westeuropa Marktanteile gewinnen konnte. In der Folge wurde 2010 ein zweiter Querzusammensetzer (Fisher und Rückle) erworben, immer klarer wurde jedoch, dass eine große Lösung her musste, die eine Pressenlienie erwies sich zunehmend als Flaschenhals der Fertigung. Zudem wollte man nach der Trennung von dem Kooperationspartner Interplac auch ins Volumengeschäft einsteigen und große Standardplatten liefern bei weiter größtmöglicher Flexibilität. „Die Idee der neu Produktion ist es, die qualitativen Möglichkeiten einer Manufaktur mit den Fertigungsmöglichkeiten eines Industriebetriebes zu verbinden“, sagte damals Reinhold Röhr.
 
Rund 10 Mio. Euro nahmen die Unternehmer daraufhin in die Hand und installierten im Mai 2011 eine 140 m lange neue Produktionsstraße mit einer 6,6 m langen und 2,3 m breiten Presse (Italpresse). Bis zu 6 000 m3 furnierte Platten können auf der Linie 2 in zwei Schichten im Großformat von bis zu 4100 × 2100 mm gefertigt werden. Aus Optimierungsgründen wurden die Fertigungsstränge Belegen, Pressen und Besäumen sowie Schleifen in zwei Linien jeweils an den Längsseiten der Halle untergebracht. Die Beschickung erfolgt mittels Stapler und dann über zwei Portalanlagen. Investiert wurde zusätzlich in die Peripherie mit einem weiteren Querzusammensetzer (Fisher und Rückle, insgesamt drei) und einer Zweimesser-Fügeschere mit Beleimung (Monguzzi, insgesamt vier) sowie neue Anlagen zum Schleifen und zur Oberfächenbehandlung.
 
Mit den neuen Möglichkeiten präsentierte sich Europlac im Mai 2011 erstmals auf der „Interzum“ in Köln und beeindruckte nicht nur durch seine Produkte sondern auch durch seinen Messestand. Angeboten wurden dem Trend der Zeit folgend nun auch Platten mit gebürsteten und sägerauen Oberflächen in vielen Holzarten.
 
Entsprechend des neuen Maschinenparks und der neuen Produktepalette stieg auch die Mitarbeiterzahl in den Jahren 2010 und 2011 deutlich um 50 auf 125 an. Damit war de Mitarbeiterzahl in nur fünf Jahren (seit 2006) um mehr als das Doppelte gewachsen.
 
Ab in die digitale Zukunft 2012 bis 2014
 
Mit der neuen Anlage machte nicht nur der Umsatz einen deutlichen Schub (Verdoppelung gegenüber 2010) auch die Ideen für neue Produkte nahmen noch einmal deutlich zu. Entwickelt wurden die Linien „Rustica“ und „Eiche colour“. Bei „Rustica“ werden aus sechs bis acht Furnierpaketen Furniere mit unterschiedlicher Textur und Breite zu einem Deck mit massivholzähnlicher Optik („Brettcharakter“) zusammengestellt. Bei „Eiche colour“ werden Eichenfurniere ausgesuchter Qualität mit wasserbasierenden Farben eingefärbt  von cremeweiß über sandbeige und graphitgrau bis samtschwarz. Beide Linien trafen voll den Trend zu individueller Optik.
 
Im selben Jahr stießen die Röhrs gemeinsam mit BSS Business Software Solutions aus Hamburg ein Projekt zur volldigitalen Erfassung der Furniere an. „Wir wollen lernen effizienter zu werden und Furnier berechenbarer zu machen“, erläutert dazu Reinhold Röhr. Ein Prozess der bis zum ersten Zwischenziel bereits zwei Jahre gedauert hat. Das System beinhaltet die (digitale) fotografische Erfassung aller eingekauften Furnierpakete. Alle Pakete werden mit einem Barcode mit Daten zu Länge, Breite, Lieferant, Qualität etc. versehen, der sie über den gesamten Prozess begleitet. Jeder Arbeitsplatz im Unternehmen, ob Fügen, Schere oder Querzusammensetzer kann diese Daten auslesen. Jeder Mitarbeiter hat per Monitor am Arbeitsplatz darauf Zugriff. Gleichzeitig werden aber auch die Bearbeitungsdaten für das entsprechende Paket und den entsprechenden Mitarbeiter erfasst. Final werden alle Daten über Bearbeitung wie Herkunft in Pivot Tabellen zusammengefügt. Erkennbar sind daraus Daten wie etwa der Furnierverschnittkoeffizient.
 
„Damit können wir in die Maschinen reinsehen“, erläutert Röhr dazu. Und nicht nur in die Maschinen. Erkennbar wird, bei welchem Lieferanten für welche Holzart besonders viel Verschnitt anfällt – oder eben nicht. Das geht sogar so weit, dass erkennbar wird, ob ein Furnierlieferant montags anders arbeitet als bspw. donnerstags. Gleichzeitig wird sichtbar, welcher Mitarbeiter etwa aus der Asteiche am meisten herausholt und welcher bei der Buche besonders viel Verschnitt hat. „Wir sind noch nicht am Ende der Möglichkeiten angelangt“, berichtet Röhr. Das Projekt werde laufend weiter betrieben.
 
Im August wurde zudem damit begonnen die gefügten Decks (digital) fotografisch zu erfassen. Daher hängen seitdem Kameras über den entsprechenden Stationen, deren Verschluss über ein Signal der Mitarbeiter ausgelöst wird. Das soll helfen, dass jeder Kunde das für ihn optimale Deck erhält.
 
„Wir haben uns gefragt, was will, was erwartet der Kunde?“, fasst Röhr zusammen. „Es geht ihm um Qualität beim Furnier, Fügeart und Decksortierung. Dafür suchen wir für ihn und uns die besten Lösungen.“
 
Die vielen Gedanken die man sich bei Europlac darüber gemacht hat, hat auch konkret zu Veränderungen beim Einkauf und den Anforderungen an die Lieferanten geführt. „Wir erwarten eine Maßliste vor Lieferung und wir erwarten inzwischen auch die für uns optimalen Längen von 2,80 m.“ Jahrelang habe man die Standardlängen von 3,60 m eingekauft, wohl wissend, dass man gut 20 % in der Länge als Rest mit einkauft.
 
Eine dritte Pressenstraße
 
Eine Erkenntnis aus dem Prozess war auch, dass ein Dreischicht-Betrieb mit Verlusten bei der Qualität einhergeht. „Die Erfahrungen anderer Industriebetriebe der höheren Fehlerquote in der Nacht, haben wir auch festgestellt“. Das war laut Röhr ein weiterer Baustein, dass bei Europlac kaum ein Jahr nach der Errichtung der zweiten Pressenstraße über weitere Investitionen und sogar eine dritte Linie nachgedacht wurde. „Wenn 2013 so gut wird wie 2012, werden wir eine weitere aufbauen,“ sagte Röhr Mitte 2012.
 
Ende November 2012 wurde dann tatsächlich ein weiterer Investionsauftrag für den Neubau einer weiteren Halle (Halle 8) vergeben. Fertiggestellt wurde die 3 225 m2 Fläche umfassende und 6 m hohe Halle aufgrund der ungünstigen Witterung des Winters verspätet Ende Juni 2013. Dort wird derzeit eine neue automatische Furnierdecksortierung von BSS („Timberplus layons“) aufgebaut  und Anfang 2015 wird dort eine weitere Produktionsstraße installiert.
 
Der Auftrag zur Lieferung der Kurztaktpresse wurde im Frühjahr 2014 an den italienischen Hersteller Italpresse vergeben. Die neue Linie 3 wird mit 61 m etwas länger werden als die bisherige sein (56 m), da die neue Anlage wesentlich flexibler arbeiten soll. Sie kann bis zu sechs Komissionen parallel abarbeiten, im Gegensatz zu zwei bei Linie 2. Auf Linie 1 sollen damit künftig nurmehr Spezialitäten gefahren werden, Linie 2 deckt den Standardbereich in den Breiten 1,40 bis 2,20 m ab, die neue Linie 3 ist für Breiten ab 1,00 m vorgesehen. „Grund der Investition war zunächst nicht die Erhöhung der Kapazität, sondern die Qualitätssicherung“, erläutert Röhr. Durch die Verdoppelung der Kapazität durch die weitere Pressenstraße kann von Dreiauf ZweiSchicht Betrieb reduziert werden.
 
Durch die bereits Ende 2013 erfolgte Investition in einen vierten Querzusammensetzer wird die Kapazität damit insgesamt auf 25000 m2 furnierter Platten täglich erhöht. Auch mit dem vierten (Schweizer) Querzusammensetzer ging es aber primär nicht um die Erhöhung des Ausstoßes, sondern um die Abschaffung einer reinen Nachtschicht. Begleitend zu der Installation wurde „Six-Sigma“ eingeführt, ein komplexes Managementsystem zur Prozessverbesserung, dessen Start bereits seit Mitte 2013 vorbereitet wurde.
 
Drucken auf Furnier
 
Ebenfalls Mitte 2013 hat Europlac eine Single Pass Digitaldruckanlage installiert und im Herbst mit der Produktion des neuen Programms „Indewo“ begonnen. Dabei handelt es sich vornehmlich um furnierte Platten mit aufgedruckter Altholzstruktur. „Mit der Anlage kann verzerrungsfrei bis zu 3 mm tief gedruckt werden“, berichtet Röhr. Die so gewonnenen Oberflächen benötigen keine zusätzliche Lackierung mehr, was zu einem Preisvorteil gegenüber anderen Produkten führt.
 
Der richtige Altholzcharakter wird durch weitere Oberflächenbehandlung verstärkt. Etwa durch sandstrahlen (bis zu 2,5 mm), bürsten, hacken oder es werden Furniere eingesetzt, die mit stumpfen Werkzeugen gemessert wurden das erzeugt einen Sägeraueffekt. Auch Wurmlöcher oder Risse können bestellt werden. Mit der jetzigen Anlage können laut Röhr je nach Format und Layout 800 bis 1 000 m2 am Tag der „Inwedo“ Produkte hergestellt werden. Im Programm „Indewo Rustica“ bietet Europlac Fichtenund Eichenholz in zehn verschiedenen Varianten an, ob „sonnenverbrannt“, in Bronzeoder Beigeton mit „Burg“ oder „Hüttencharakter“. Die Serie ist dabei nur ein Angebot: in sehr kurzer Zeit können auch Kundenwünsche gemeinsam realisiert und serienreif gestellt werden.
 
Wer Altholz aber lieber traditionell mag, der kann bei Europlac inzwischen in der „Rustica“ Serie Oberflächen bestellen, bei denen echtes Altholz aus alten Scheunen und Dachstühlen als Furnier auf den Plattenwerkstoff aufgebracht und mit schwarz eingefärbtem Leim verpresst wird („Black scratch“)  somit können auch Risse und fehlende Äste eine besondere Wirkung erzielen. Allerdings ist das Angebot an gutem Altholz begrenzt und die Preise entsprechend hoch, betont Röhr.
 
Alles Banane – und Wellness
 
Aber damit noch nicht genug von den Produktneuheiten bei Europlac. Neu entwickelt wurde auch die Serie „Spa-Plex“ für die deutlich verstärkte Nachfrage nach edelfurnierten Platten und Rohplatten aus dem Wellnessbereich. Europlac hat dafür einen Werkstoff entwickelt, der auch bei Temperaturen von mehr als 90°C keine signifikanten Formaldehydemissionen aufweist.
 
Besondere Beachtung auf der „Interzum 2013“ fanden die Platten mit Furnieren aus Bananenstämmen („Green blade“) in vier Farbstellungen. Würden die Stämme nicht genutzt, so würden sie auf den Plantagen verrotten oder verbrannt, erläutert Röhr. Jetzt werden auch die Stämme von Hand geerntet und den Plantagenbesitzern abgekauft. Entsprechend nennt man das neue Produkt auch das „umweltfreundliche Furnierholz“. Die Farbschattierungen ergeben sich teilweise aus natürlichen Variationen innerhalb der Stämme; entsprechend werden die Hölzer bereits vor Ort auf der Karibikinsel Martinique vorsortiert. Dann werden sie in Streifen geschnitten und zu Furnieren in Stärken von 0,25 bis 0,35 zusammengefügt. Um den besonderen Charakter der Bananenfurniere zu erhöhen, werden sie in Topolcany auf eine schwarz eingefärbte MDF aufgebracht. Neu im Programm seit Ende August dieses Jahres sind Platten mit durchgefärbten Deckfurnieren aus Eiche in Brettcharakter Optik in verschiedenen Strukturen in den Farben „Color silber“ und „Color vintage grau“.
 
Europlac 2014 bis ...
 
Zum 1. Oktober hat Europlac den Vertrieb der Buchen Sperrholzprodukte der slowakischen Javor Pivka in Deutschland, Österreich, Niederlande, Skandinavien und Frankreich in den Bereichen Handel und Import für dekorative Produkte und Möbelbau übernommen. Ebenso übernimmt Europlac den Einkauf der Buchenstammholzprodukte um Synergieneffekte aus der Anfang 2014 begonnen eigenen Lohnmesserfurnierproduktion zu nutzen (vgl. HZ Nr. 41 vom 10. Oktober).
 
Insgesamt produziert Europlac heute mehr als 2 000 verschiedene Produkte und verpresst über 100 Holzarten auf mehr als 30 verschiedene Trägerplatten. Wöchentlich verlassen mehr als 20 LKW (40 t) das Werk und beliefern mehr als 200 Kunden in 20 Ländern. Für dieses Jahr wird ein deutliches Umsatzplus in Höhe von rund 5 % erwartet (2013: +2 %).
 
Das Tempo was die Familie Röhr derzeit bei Investitionen in Prozesse und Maschinen sowie bei der Produktentwicklung anschlägt, ist mehr als atemberaubend. Wohin die Reise weiter geht man darf gespannt sein.

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